Ratgeber · 11. November 2024 · 8 min

Hochzeitswebsite Kosten 2027: 0 € bis 1.500 € im Vergleich

Brautpaar mit Hochzeitsbudget und Planung

Was kostet eine Hochzeitswebsite wirklich?

Die Hochzeit ist gebucht, das Budget steht – und dann kommt die Frage: Lohnt sich eine eigene Hochzeitswebsite? Und was kostet das überhaupt? Die Preisspanne reicht von komplett kostenlos bis zu mehreren tausend Euro für eine individuell programmierte Seite. Aber was bekommt ihr für euer Geld?

Wir schlüsseln die verschiedenen Preismodelle auf und zeigen euch, wann sich welche Option lohnt – damit ihr die richtige Entscheidung für euer Hochzeitsbudget treffen könnt.

Elegante Hochzeitseinladung auf einem Tisch

Überblick: Die vier Preiskategorien

Kostenlose Hochzeitswebsites (0 €)

Einige Hochzeitsportale bieten kostenlose Basisversionen ihrer Hochzeitswebsites an. Für das Budget klingt das erstmal perfekt – aber es gibt Einschränkungen.

Was ihr bekommt: Eine Basis-Hochzeitswebsite mit Standardvorlagen, grundlegende Infoseiten, ein einfaches Rückmeldeformular und eine Subdomain (euer-name.anbieter.de).

Was fehlt: Eigene Domain, Passwortschutz (oft nur Premium), Werbung des Anbieters auf eurer Seite, eingeschränkte Designoptionen und kein oder limitierter Foto-Upload. Die Seite sieht häufig aus wie hundert andere Hochzeitswebsites, weil alle dasselbe Template nutzen.

Geeignet für: Paare mit sehr knappem Budget, die eine rein funktionale Informationsseite brauchen und keine Ansprüche an Design oder Individualität haben.

Homepage-Baukästen (5–30 € pro Monat)

Allgemeine Website-Baukästen bieten Hochzeitsvorlagen an. Ihr zahlt monatlich und könnt die Seite relativ frei gestalten.

Was ihr bekommt: Mehr Designfreiheit als bei kostenlosen Hochzeitsportalen, eigene Domain möglich (oft im ersten Jahr inklusive), kein Anbieterbanner.

Was ihr beachten solltet: Die monatlichen Kosten summieren sich. Wenn ihr eure Hochzeitswebsite 12 Monate betreibt, summieren sich monatliche Kosten schnell auf 200–360 € – und das für ein Baukasten-Template. Außerdem müsst ihr alle Funktionen wie RSVP-Formulare, Gästebuch und Passwortschutz selbst zusammenbauen, was Zeit und Einarbeitung kostet.

Geeignet für: Technikaffine Paare, die Spaß am Gestalten haben und bereit sind, Zeit in die Einrichtung zu investieren.

Spezialisierte Hochzeitswebsite-Anbieter (50–200 €)

Spezialisierte Hochzeitswebsite-Portale bieten kostenpflichtige Pakete mit mehr Funktionen und besserem Design als die kostenlosen Basisversionen.

Was ihr bekommt: Erweiterte Vorlagen, Online-Rückmeldung mit Menüwahl, Passwortschutz, teilweise eigene Subdomains und weniger Werbung.

Was fehlt: Wirklich individuelle Designs, eigene Top-Level-Domains (eure-namen.de), persönlicher Support. Die Templates bleiben Baukasten-Templates – eure Website sieht aus wie die vielen anderen Paare, die denselben Anbieter nutzen.

Geeignet für: Paare, die mehr wollen als die kostenlose Basis, aber kein großes Budget für die Hochzeitswebsite einplanen möchten.

Premium-Hochzeitswebsites (ab 500 €)

Hier gibt es zwei Varianten: Zum einen Agenturen und Freelancer, die eine komplett individuelle Hochzeitswebsite programmieren (ab ca. 2.000–5.000 €). Zum anderen spezialisierte Premium-Anbieter wie S&I., die professionell gestaltete Themes mit umfassenden Funktionen als Paket anbieten.

Was ihr bekommt: Bei S&I. zum Beispiel: sechs handgefertigte Hochzeitsthemes, eigene Domain inklusive, vollwertiges RSVP-System mit Gästemanagement, Foto-Upload, Gästebuch, Passwortschutz und persönlichen Support aus Hamburg – alles zu einem Einmalpreis ab 990 €.

Der entscheidende Unterschied: Eine Einmalzahlung statt monatlicher Kosten. Kein Ablaufdatum, kein Abo, keine versteckten Gebühren. Eure Hochzeitswebsite bleibt online, so lange ihr wollt.

Geeignet für: Paare, die eine Website wollen, die so durchdacht ist wie ihre Hochzeit – individuell, hochwertig und ohne Kompromisse.

Brautstrauß mit weißen Rosen

Versteckte Kosten: Worauf ihr achten solltet

Bei der Kalkulation der Kosten für eure Hochzeitswebsite werden einige Posten leicht übersehen. Eine eigene Domain kostet in der Regel 10–15 € pro Jahr – bei manchen Anbietern ist sie im ersten Jahr kostenlos, danach wird sie kostenpflichtig. Bei monatlichen Abos müsst ihr die Gesamtlaufzeit rechnen: 18 Monate Planungszeit mal 20 € pro Monat sind 360 €. Und Premium-Features wie Passwortschutz oder Foto-Upload kosten bei vielen Anbietern extra.

Die ehrliche Rechnung: Was kostet eine Papiereinladung im Vergleich?

Bevor ihr über die Kosten einer Hochzeitswebsite nachdenkt, rechnet gegen, was die Alternative kostet. Für 100 Gäste kalkuliert man in etwa: Papiereinladungen (Design + Druck) 300–600 €, Rückumschläge mit Porto 80–120 €, Save-the-Date-Karten 100–200 €, Programmhefte 50–100 €. Zusammen also 530–1.020 € – für einmalig gedruckte Karten, die nicht aktualisiert werden können.

Eine Hochzeitswebsite ersetzt all das digital, ist jederzeit aktualisierbar und bleibt als Erinnerung bestehen. So betrachtet ist selbst eine Premium-Hochzeitswebsite eine sinnvolle Investition in euer Hochzeitsbudget.

Einen vollständigen Vergleich aller Anbieter in Deutschland 2026 haben wir in einem eigenen Artikel zusammengestellt.

💡 Übrigens: Wie sich euer Gesamtbudget realistisch auf Location, Foto, Musik & Co. verteilt, zeigt euch unser kostenloser Hochzeitsbudget-Rechner in 30 Sekunden.

Unser Fazit: Was lohnt sich für wen?

Die kostenlose Hochzeitswebsite reicht, wenn ihr nur eine einfache Infoseite braucht und kein Wert auf eigenes Design legt. Ein Baukasten-Abo lohnt sich für technikaffine Paare mit Zeit und Geduld. Und eine Premium-Lösung wie S&I. ist die richtige Wahl, wenn eure Hochzeitswebsite genauso besonders sein soll wie eure Feier – professionell gestaltet, funktional durchdacht und ohne monatliche Kosten.

Eure Hochzeit ist einmalig. Eure Website sollte es auch sein.

Lieber einmal richtig statt monatlich zahlen? Bei S&I. bekommt ihr eure Premium-Hochzeitswebsite mit individuellem Design, eigener Domain, RSVP und Foto-Upload – zum einmaligen Festpreis ohne Abo. Ab 990 €.

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